Spem in Alium / Amsterdam (NL)
Spem in alium
Vox Luminis
Artistic direction: Lionel Meunier
In collaboration with Saburo Teshigawara (direction, lighting design, costume design, dance) & KARAS, dance company
Vox Luminis
Artistic direction: Lionel Meunier
In collaboration with Saburo Teshigawara (direction, lighting design, costume design, dance) & KARAS, dance company
Vox Luminis
Artistic direction: Lionel Meunier
In collaboration with Saburo Teshigawara (direction, lighting design, costume design, dance) & KARAS, dance company
Looking forward to repeating this program with the Boston Camerata in the beautiful Seiji Ozawa Hall at Tanglewood! I sang on the original CD with the Camerata for harmonia mundi France.
From “Free America!” released in 2019: My Body Rock ‘long Fever
Check out my recording with Ensemble Phoenix Munich of early American music on harmonia mundi France: The Rose of Sharon.
Venezianische Klangpracht in der Fuggerstadt – am Ende der Renaissance hatte sich Augsburg zu einem der bedeutendsten Handels- und Wirtschaftszentren der Welt entwickelt. Unter der Protektion der mächtigen Kaufmannsfamilie Fugger entfaltete sich ein reiches Musikleben. Im Zentrum standen herausragende Komponisten wie Hans Leo Hassler oder Christian Erbach. Dessen «Modi sacri» zeigen die ganze Bandbreite musikalischer Vielfalt bis hin zu zehnstimmigen Motetten. Spätestens 1616 war die Praxis des mehrchörigen Musizierens nach venezianischem Vorbild am Augsburger Dom fest etabliert. Nur ein Jahrzehnt später, im Oktober 1627, beschloss das Domkapitel sogar, dass künftig «in choro vf 4 örttern, oder Chören musiciert werden möge».
Christian Erbachs Bedeutung reicht weit über sein eigenes Schaffen hinaus: Als Lehrer einer grossen Zahl von Schülern begründete er eine einflussreiche süddeutsche Organistenschule. Mit Werken von Erbach, seinen Schülern und Zeitgenossen lassen die Ensembles AUXantiqua und I Fedeli das reiche Klangpanorama Augsburgs am Beginn des 17. Jahrhunderts wiederauferstehen. Ein prachtvolles Eröffnungskonzert des Festivals MURI BAROCK!
AUXantiqua
Jessica Jans, Maria Deger – Sopran
Stefan Steinemann – Alt und Leitung
Julian Romanowsky – Alt
Matthias Deger, Johannes Ganser – Tenor
Jan Kuhar, Joel Frederiksen – Bass
I Fedeli
Josué Meléndez – Zink und Leitung
Catherine Motuz – Posaune und Leitung
Simen van Mechelen, Maximilien Brisson – Posaune
Anaïs Chen – Violine
Martin Jantzen, Caroline Ritchie – Viola da gamba
Rüdiger Kurz – Violone
Maria Morozova-Meléndez – Orgel
16:00 Kirche St. Georg am Markt
17:30 Begrüßung am Schloss Seehaus
ca. 17:45 Wandelkonzerte in Kapelle, Konzertsaal und Orangerie
Weltliche wie geistliche Lieder, Anthems, Motetten und Instrumentalstücke bilden das komplexe Gesamtprogramm, aber auch Bearbeitungen deutscher Komponisten für Orgel.
Garantiert zu hören sein werden Hits wie „Come Again“ oder „Flow My Tears“ von Dowland oder „Music For A While“ und „If Music Be The Food Of Love“ von Purcell. Aber auch Purcells „Funeral Music For Queen Mary“ oder etwas seltener gehörte Werke wie „In Guilty Night“.
Elisabeth Hetherington, Sopran
Antje Rux, Sopran
Alexander Chance, Altus
Jan Kobow, Tenor
Joel Frederiksen, Bass
Fretwork Gambenconsort:
Richard Boothby
Joanna Levine
Emilia Benjamin
Sam Stadlen
Jonathan Rees
Emily Ashton
Lee Santana Laute
Torsten Übelhör, Orgel & Cembalo
Jörg Meder, Violone
„Nick war auf eine seltsame Art und Weise aus der Zeit gefallen. Hätte er im 17.Jahrhundert gelebt, am elisabethanischen Hof, zusammen mit Komponisten wie Dowland oder William Byrd, dann hätte es gepasst. Nick war elegant, ehrlich,ein verlorener Romantiker – und gleichzeitig so cool. Kurzum: der perfekte Elisabethaner.“ – Rick Kirby
Diesem Gefühl eines Freundes des 1974 mit nur 26 Jahren verstorbenen englischen Liedermachers Nick Drake ging Joel Frederiksen mit seinem Ensemble Phoenix Munich nach und schuf das Programm „Requiem for a Pink Moon“. Mit ihrer vielfach ausgezeichneten Handschrift und Klangsprache verleihen die Experten für Renaissance- und Frühe Barockmusik den Songs Drakes mit Laute, Theorbe und Viola da Gamba einen ‚elisabethanischen‘ Klang. Lieder von John Dowland und Thomas Campion fügen sich nahtlos in die Adaptionen ein, kreisen doch auch die Texte Drakes ebenso wie die der elisabethanischen Dichter um tief empfundene, persönliche Momente des menschlichen Seins.
Tenor, Kieran White
Interpreten:
Joel Frederiksen - Laute, Gesang, Konzept und Leitung
Kieran White - Tenor
Axel Wolf - Laute, Theorbe
Domen Marinčič - Viola da Gamba
We will perform Renaissance works by John Dowland, Thomas Campion and Francis Pilkington, but also songs that I have arranged for lute and voice by Nick Drake, and even completely new works that I recently composed. Perhaps you will enter a dream state when listening, perhaps you will not know what is real and what is imagined, what is old and what is new. Come along and participate in this magical place where the setting, the lighting and the program have all been carefully planned.
Ensemble Phoenix Munich:
Lucine Musaelian – Viola da Gamba and Voice
Emma-Lisa Roux – Lute and Voice
Joel Frederiksen – Lute, Voice, Direction
Konzert 4: Combattimento, Reihe XVIII: 2025-26 / Vier Konzerte im Abo
Sonntag, 26. April 2026, 14 Uhr – Bayerisches Nationalmuseum, Mars-Venus-Saal
13 Uhr – Einführung mit Dr. Bernhold Schmid
Claudio Monteverdis Musik bewegt sich zwischen Himmel und Hölle, zwischen Schlacht und Sehnsucht. Das Konzert präsentiert eindrucksvolle Madrigale aus seinem achten Buch (Madrigali guerrieri et amorosi, 1638), darunter das dramatische Il combattimento di Tancredi e Clorinda, eine musikalische Schlachtszene voller Affekt und Intensität. Auch das berührende Lamento d’Arianna, Monteverdis einzige erhaltene Arie aus der verschollenen Oper L‘Arianna, sowie das virtuose Ogni amante è guerrier nach Ovids Metamorphosen stehen auf dem Programm. Il ballo delle ingrate beschließt den Abend mit düsterem Glanz: eine warnende Vision aus der Unterwelt über die Macht der verschmähten Liebe – eindrucksvoll, musikalisch, emotional.
Emma-Lisa Roux – Sopran, Theorbe
Coline Dutilleul – Mezzo
Giovanni Cantarini – Tenor
Manuel Warwitz – Tenor
Penelope Spencer – Violine
Nagi Tsutsui – Violine
Michael Eberth – Cembalo
Joel Frederiksen – Bass, Erzlaute, Leitung
4. Konzert der XVIII. Konzertreihe “Zwischen Mars und Venus”
Mit freundlicher Unterstützung des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst und des Bezirks Oberbayern.
Ich freue mich sehr, erneut die Rolle des Styx-Fährmanns Caronte zu übernehmen!
Orfeo ist der erste Popstar der westlichen Welt. Er ist umschwärmt von Menschen und Tieren, seinem Gesang verfallen selbst Steine. Endlich hat er auch die Frau für sich gewinnen können, die sein Glück vollkommen machen soll: Euridice. Monteverdis emotionsreiche Komposition wird von den historischen Instrumenten der lautten compagney BERLIN zum Leben erweckt.
Orfeo und Euridice sind das perfekte Glamour-Paar, kein Wunder: Geraten die Fans doch außer sich, als die Traumhochzeit bekannt wird. Doch mitten in den Feierlichkeiten stirbt Euridice an einem Schlangenbiss. Gewohnt, dass ihm, dem Star, alles gelingt, bricht Orfeo auf, um Euridice aus dem Jenseits zurückzuholen. Doch Plutone, der Meister der Unterwelt, stellt Orfeo eine verhängnisvolle Bedingung.
Claudio Monteverdis Favola in Musica, uraufgeführt 1607 in Mantua, gilt als das Meisterwerk der frühen Oper in Italien. Die musikalische Leitung der Koproduktion mit dem Theater Winterthur liegt in den Händen von Wolfgang Katschner, einem ausgewiesenen Kenner der historisch informierten Aufführungspraxis.
Regie: Thomas Guglielmetti
Produktion: lautten compagney BERLIN
mit Vox Luminis
Joel Frederiksen singt das epische Basso-Profundo-Solo „Vidit suum dulcem natum” als Teil von Steffanis Stabat Mater.
Ich freue mich sehr wieder in Krakow beim Festival Misteria Paschalia zu singen!
mit Vox Luminis
Joel Frederiksen singt das epische Basso-Profundo-Solo „Vidit suum dulcem natum” als Teil von Steffanis Stabat Mater.
Ich freue mich, wieder an der Semana de Música Religiosa de Cuenca teilzunehmen, diesmal mit dem Huelgas Ensemble aus Belgien.
Info & Tickets: Semana de Música Religiosa de Cuenca http://www.smrcuenca.com
Programme
1. Missa “l’homme armé” à 5 ~ Kyrie : Bourgondië, anoniem (ca. 1480)
2. Rondeau “Quant j’ay au cueur” à 3 : Antoine Busnois (ca. 1430-1492)
3. Missa “l’homme armé” ~ Gloria
4. Hierusalem luge motet à 5 : Lupus Hellinck (1493-1541)
5. Missa “l’homme armé” ~ Sanctus
6. Nos amys vous vous abusez rondeau à 3 : Adrien Basin (ca. 1430-1497)
7. Missa “l’homme armé” ~ Agnus Dei
8. Il n’est si doulce vie chanson à 4 : Jean Richafort (ca. 1480-ca. 1547)
9. Salve Regina motet à 5 : Jean Richafort
Fin
Ich freue mich sehr darauf, nach Belgien zurückzukehren, um eine Woche lang mit Sophie und Johan im ruhigen Kloster Rosario zu leben, zu arbeiten und ein Konzert zu geben.
Ich werde ein Konzert mit Liedern aufführen, die ich selbst geschrieben habe, gepaart mit Liedern aus der Renaissance für Laute und Gesang. Meine Lieder sind eine Mischung aus Altem und Neuem, aus Renaissance- und Frühbarockmodellen mit zeitgenössischen Einflüssen. Ich hoffe, Sie kommen und sehen sich das Konzert an.
Joel Frederiksen – Bass- und Renaissancelauten
Hier ist ein TEASER aus einem schönen Programm, das ich mit Jürgen und seinem Ensemble in Antwerpen gemacht habe: Einheit in Vielfalt.
‘versum vocale
Joel Frederiksen Leitung
Vox Luminis
Artistic direction: Lionel Meunier
Vox Luminis
Artistic direction: Lionel Meunier
In collaboration with Saburo Teshigawara (direction, lighting design, costume design, dance) & KARAS, dance company
Vox Luminis
Artistic direction: Lionel Meunier
In collaboration with Saburo Teshigawara (direction, lighting design, costume design, dance) & KARAS, dance company
World Première
Konzert 3: Aufenthalt, Reihe XVIII: 2025-26 / Vier Konzerte im Abo
Donnerstag, 05. Februar 2026, 20 Uhr – Bayerisches Nationalmuseum, Mars-Venus-Saal
19 Uhr Einführung mit Lukas Sehr
Nach der gefeierten Aufführung von Schuberts Winterreise kehren Joel Frederiksen und Lukas Sehr mit einer Auswahl von Liedern aus dem Schwanengesang zurück. Diese Liedersammlung, postum erschienen, gilt als Schuberts musikalisches Vermächtnis – berührend, tief und poetisch. Ergänzt werden die Lieder von vier Sätzen aus Schuberts letzter Klaviersonate in B-Dur. Ein originalgetreuer Nachbau eines Hammerflügels von Gregor Deiß (München um 1815) vom Greifenberger Institut entfaltet einen Klang, der das intime Wechselspiel zwischen Stimme und Klavier besonders begünstigt. Ein Liederabend voller feiner Nuancen!
Joel Frederiksen – Bass
Lukas Sehr – Hammerflügel
3. Konzert der XVIII. Konzerteihe “Zwischen Mars und Venus”
Mit freundlicher Unterstützung des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst und des Bezirks Oberbayern.
Vox Luminis
Artistic direction: Lionel Meunier
In collaboration with Saburo Teshigawara (direction, lighting design, costume design, dance) & KARAS, dance company
Vox Luminis
Artistic direction: Lionel Meunier
In collaboration with Saburo Teshigawara (direction, lighting design, costume design, dance) & KARAS, dance company
Vox Luminis
Artistic direction: Lionel Meunier
‘versum vocale
Joel Frederiksen Leitung
‘versum vocale
Joel Frederiksen Leitung
„Nick war auf eine seltsame Art und Weise aus der Zeit gefallen. Hätte er im 17.Jahrhundert gelebt, am elisabethanischen Hof, zusammen mit Komponisten wie Dowland oder William Byrd, dann hätte es gepasst. Nick war elegant, ehrlich,ein verlorener Romantiker – und gleichzeitig so cool. Kurzum: der perfekte Elisabethaner.“ – Rick Kirby
Diesem Gefühl eines Freundes des 1974 mit nur 26 Jahren verstorbenen englischen Liedermachers Nick Drake ging Joel Frederiksen mit seinem Ensemble Phoenix Munich nach und schuf das Programm „Requiem for a Pink Moon“. Mit ihrer vielfach ausgezeichneten Handschrift und Klangsprache verleihen die Experten für Renaissance- und Frühe Barockmusik den Songs Drakes mit Laute, Theorbe und Viola da Gamba einen ‚elisabethanischen‘ Klang. Lieder von John Dowland und Thomas Campion fügen sich nahtlos in die Adaptionen ein, kreisen doch auch die Texte Drakes ebenso wie die der elisabethanischen Dichter um tief empfundene, persönliche Momente des menschlichen Seins.
Interpreten:
Joel Frederiksen - Laute, Gesang, Konzept und Leitung
Kieran White - Tenor
Axel Wolf - Laute, Theorbe
Domen Marinčič - Viola da Gamba
Voller Freude und bezaubernder Entdeckungen greift dieses Weihnachtsprogramm die beliebtesten Weihnachtsstücke der Camerata wieder auf. Es umfasst Lieder, Hymnen, Hymnen aus Neuengland und Weihnachtslieder aus den frühen Jahren der amerikanischen Republik. Dieses großartige Weihnachtsrepertoire, das aus einer Vielzahl früher Notenbücher und Manuskripte zusammengestellt wurde, wird von einem Ensemble hervorragender Gesangssolisten und Instrumentalisten unter der Leitung von Anne Azéma aufgeführt.
Ich freue mich auf das Konzert mit meinen Freunden von Josquin Capella.
Josquin Capella (Köln) - Meinolf Brüser, Director
Konzert 2: A Place of Green, Reihe XVIII: 2025-26 / Vier Konzerte im Abo
Sonntag, 09. November, 14 Uhr – Bayerisches Nationalmuseum, Mars-Venus-Saal
13 Uhr Einführung – Dr. Gregory Wang im Gespräch mit Joel Frederiksen
Mit „A Place of Green“ schlägt Joel Frederiksen einen leisen, persönlichen Ton an – ein Lied über Jugend, Sehnsucht und den Wunsch nach Versöhnung. In seinem zweiten Teil des „First Booke of Songs“ vollendet er ein außergewöhnliches Projekt: Neue Lieder im Geiste der Renaissance, inspiriert von Meistern wie John Dowland und Thomas Campion, aber verwoben mit heutiger Sprache und Emotion. Nach dem erfolgreichen ersten Teil im Mai 2024 führt Frederiksen seinen intimen musikalischen Dialog mit der Vergangenheit fort – berührend, zeitlos und nah. Ein Konzert, der das Echo alter Lieder in die Gegenwart trägt.
Emma-Lisa Roux – Sopran, Laute
Hille Perl – Viola da Gamba
Lucine Mesaelian – Sopran, Viola da Gamba
Colin Balzer – Tenor
Murat Coşkun – Percussion
Joel Frederiksen – Bass, Laute, Leitung, Songs
2. Konzert der XVIII. Konzerteihe “Zwischen Mars und Venus”
Mit freundlicher Unterstützung des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst und des Bezirks Oberbayern.
Ein Konzert mit Concenti musicali und Peter Adler, Dirigent
„Nick war auf eine seltsame Art und Weise aus der Zeit gefallen. Hätte er im 17.Jahrhundert gelebt, am elisabethanischen Hof, zusammen mit Komponisten wieDowland oder William Byrd, dann hätte es gepasst. Nick war elegant, ehrlich,ein verlorener Romantiker – und gleichzeitig so cool. Kurzum: der perfekteElisabethaner.“ – Rick Kirby
Diesem Gefühl eines Freundes des 1974 mit nur 26 Jahren verstorbenen englischen Liedermachers Nick Drake ging Joel Frederiksen mit seinem Ensemble Phoenix Munich nach und schuf das Programm „Requiem for a Pink Moon“. Mit ihrer vielfach ausgezeichneten Handschrift und Klangsprache verleihen die Experten für Renaissance- und Frühe Barockmusik bei ihrem Musikfest-Debüt den Songs Drakes mit Laute, Theorbe und Viola da Gamba einen ‚elisabethanischen‘ Klang. Lieder von John Dowland und Thomas Campion fügen sich nahtlos in die Adaptionen ein, kreisen doch auch die Texte Drakes ebenso wie die der elisabethanischen Dichter um tief empfundene, persönliche Momente des menschlichen Seins.
Interpreten:
Joel Frederiksen - Laute, Gesang, Konzept und Leitung
Colin Balzer - Tenor
Axel Wolf - Laute, Theorbe
Domen Marinčič - Viola da Gamba
Konzert 1: Zwischen Mars und Venus, Reihe XVIII, Saison 2025/26 | Vier Konzerte im Abo
Sonntag, 05. Oktober 2025, 14 Uhr, Bayerisches Nationalmuseum, Mars-Venus-Saal
13 Uhr Einführung: NN
Giovanni Felice Sances (1600-1679) war eine der schillerndsten Figuren des frühen 17. Jahrhunderts – Sänger, Komponist und musikalischer Brückenbauer zwischen Rom und Wien. In seinem „Cantade – Libro Secondo“ von 1633 begegnet uns die frühe weltliche Kantate Italiens in all ihrer Ausdruckskraft. Sances verband virtuose Gesangskunst mit feinsinniger Poesie und brachte diesen Stil an den kaiserlichen Hof, wo er ein vielseitiges Werk schuf – von Opern bis zu geistlichen Kompositionen. Das Programm präsentiert eine Auswahl seiner eindrucksvollsten Vokalwerke, abgerundet durch Instrumentalstücke seines Zeitgenossen Girolamo Frescobaldi.
Bryony Lang - Sopran
Ivo Haun - Tenor, Laute
Axel Wolf - Theorbe, Barockgitarre
Michael Eberth - Cembalo, Orgel
Joel Frederiksen - Bass, Erzlaute, Leitung
1. Konzert der XVIII. Konzertreihe “Zwischen Mars und Venus”
Mit freundlicher Unterstützung des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst und des Bezirks Oberbayern.
Am 20. September 2025 feiert AUXantiqua den 500. Geburtstag von Giovanni Pierluigi da Palestrina mit einer musikalischen Hommage der besonderen Art: Ab 15:25 Uhr erklingen 500 Minuten Musik – ein Klangmarathon, der das Œuvre des großen Renaissance-Meisters lebendig werden lässt.
Tauchen Sie ein in eine Nacht voller polyphoner Pracht und spiritueller Tiefe – präsentiert von AUXantiqua und Gästen.
20. Sept. 2025, 15:25 – 21. Sept. 2025, 00:00
Augsburg, Frauentorstraße 1, 86152 Augsburg, Deutschland
Eine faszinierende Reise durch die Welt der Musik von der Renaissance bis zum Beginn des Barock. Dieses Programm erweckt die mythische griechische Figur des Orpheus zum Leben. Orpheus, ein begnadeter Sänger und Leierspieler, verzaubert und verwandelt durch die Kraft seines Gesangs. Joel Frederiksen, Sänger und Lautenspieler, der die Ideale der Renaissance wiederbelebt und sich auf die Griechen zurückbesinnt, bemüht sich, die Herzen des Publikums zu gewinnen und in Konzerten von einzigartiger Intensität die Seele zu berühren. Er verkörpert den Charakter und die Ästhetik des Mythos von Orpheus und begleitet sich selbst auf eine Weise, die die sensible Deklamation der Texte in Verbindung mit der Kraft rhetorischer Prinzipien hervorhebt.
Dieses Programm ist eine Mischung aus Altem und Neuem. Aus Frederiksens Echo-Preis-gekröntem CD-Programm „Requiem for a Pink Moon” (2014) stammen Lieder von Nick Drake, die neben und mit englischen Renaissance-Kompositionen von John Dowland oder Thomas Campion arrangiert wurden. Frederiksens „The day love died” ist inspiriert von Robert Johnsons „Orpheus, I am” über Liebe und Verlust. Die Volksmelodie „The woods so wild” wird in einem Arrangement von William Byrd präsentiert. Dowland baut die Melodie geschickt in den letzten Teil seines Liedes „Can she excuse” ein. Inspiriert von Dowland hat Frederiksen die beliebte Renaissance-Ballade „Go from my window” in sein eigenes Liebeslied „I wanna run right after you” eingewoben. Der Renaissance-Dichter und Komponist Thomas Campion ist eine große Inspiration für das Werk von Joel Frederiksen. Dieses Programm enthält eine Hommage an Campion, „A Woman's Heart“, sowie zwei Kompositionen des Komponisten selbst.
Das Programm endet mit einer Reihe von Stücken aus dem frühen italienischen Barock, die ausdrücklich für die Bassstimme komponiert wurden. Ausdrucksstark und virtuos führen sie in den neuen Musikstil ein, der am Ende des 16. Jahrhunderts populär war: „Le nuove musiche”.
Der „pink moon“ (rosa Mond), von dem Nick singt, ist der Mond der Mondfinsternis. Sein Aussehen ist unheimlich und seltsam, wie Nick sagt: „Pink moon is gonna get you all...“ (Der rosa Mond wird euch alle erwischen...). Dowland schreibt „Say love if ever thou didst find“ (Sag Liebe, wenn du sie jemals gefunden hast) und erwähnt den Mond in Verbindung mit Königin Elizabeth, die ebenfalls sehr wandelbar und unberechenbar ist. Unser Vollmond erhellt die Nacht und weist uns den Weg!
Joel Frederiksen - Bass, Laute, Leitung
Domen Marinčič- Viola da Gamba
Jacopo Sabina - Laute, Theorbe